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Titel: 2. Regionalkonferenz: Zukunft ehemaliger Weinbergsflächen
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2. Regionalkonferenz: Zukunft ehemaliger WeinbergsflächenZukunft ehemaliger Weinbergsflächen an der Mosel 2. Regionalkonferenz Gemeinsam den Wandel der Kulturlandschaft gestalten Der Strukturwandel im Weinbau führt insbesondere in den Steillagen der Mosel zur Aufgabe von Rebflächen. Wie können diese Flächen sinnvoll und langfristig entwickelt werden? Um wilde Brachen und unkoordinierte Maßnahmen zu vermeiden, ist ein abgestimmtes Vorgehen von Gemeinden, Eigentümern und Fachbehörden erforderlich. Ein möglicher Ansatz ist die Beweidung mit Schafen und Ziegen. Sie trägt dazu bei, Weinbergsbrachen offen zu halten, die Kulturlandschaft zu erhalten und die biologische Vielfalt zu fördern. Vorgestellt werden Erfahrungen und laufende Projekte, Rahmenbedingungen sowie Qualifizierungsmöglichkeiten für Tierhalter. Denkbar ist die ökologische Aufwertung von Brachen im Rahmen eines Ökokontos. Eine artenreiche Vegetation, heimische Gehölze und neue Lebensraumstrukturen schaffen ökologisch wertvolle Flächen, die als Ausgleich für künftige Eingriffe angerechnet werden können. Wo eine dauerhafte Offenhaltung nicht sinnvoll oder möglich ist, kann eine gezielte Sukzession des Waldes in Betracht kommen. Dabei sind rechtliche, naturschutzfachliche und forstliche Vorgaben zu berücksichtigen. Wann ist eine natürliche Waldentwicklung sinnvoll, und welche Möglichkeiten haben Gemeinden zur langfristigen Steuerung? Querterrassen im Weinberg können ökologische und betriebswirtschaftliche Vorteile bieten. Querbau in Steillagen reduziert Oberflächenabfluss sowie Bodenerosion und fördert die Biodiversität. Optimierte Arbeitsabläufe senken den Bewirtschaftungsaufwand und sichern die langfristige Ertragsfähigkeit. Programm Begrüßung und Einführung Impulsvorträge zu Beweidung, Ausgleichsflächen und gelenkter Sukzession und Querterrassierung Dr. Christoph Hoffmann, Julius-Kühn-Institut, stellv. Institutsleiter, Institut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau Carsten Neß, Landespfleger DLR Mosel Maximilian Hauck, Forstamtsleiter Forstamt Wittlich Dr. Matthias Porten, Abteilungsleiter Weinbau DLR Mosel Torben Alles, Abteilungsleiter Programmflyer zum Download Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, erfordert aber eine Anmeldung bis zum 29. Oktober 2026. Wenn Sie teilnehmen möchten, nutzen Sie bitte den Link zur Online-Anmeldung weiter oben, unterhalb der roten Überschrift.
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